Marie Kublik und Frida Teller arbeiten in einer gemeinsamen Lyrik-Gruppe in Leipzig.
Marie Kublik, Lyrikerin und künstlerische Forscherin, studierte Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation an der Universität der Künste, Religion und Kultur an der Humboldt-Universität zu Berlin sowie Literarisches Schreiben und Lektorieren am Literaturinstitut Hildesheim. Ihr Erzählband Die Hände meiner Mutter erschien 2023. Ebenfalls 2023 gründete sie das Lesungskollektiv serious case of DEFORMATION, welches Lesungsformate – z.T. im ländlichen Raum – entwickelt und durchführt.
Marie Kublik lebt seit 2024 in Leipzig, wo sie unter anderem in einer Lyrik-Gruppe mit Frida Teller und Charlotte Florack arbeitet. Sie organisiert, moderiert und gestaltet Lesungsformate, Kulturfestivals und Schreib-Workshops u.a. in Zürich, Halle, Dresden, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Leipzig.
Frida Teller (1998 Leipzig) ist künstlerische Forscherin und promoviert aktuell an der Martin-Luther Universität Halle zu der Rolle von Frauen im Strukturwandel des Mitteldeutschen Braunkohlereviers. Zuvor arbeitete sie als Projektleitung bei dem Kulturhauptstadtprojekt Hear to C, welches unerzählte Geschichten ins Radio brachte. Sie absolvierte ihren Master an der Universität für Angewandte Kunst Wien, in Cross-Disciplinary Strategies und stelte ihre künstlerische Arbeit bisher u.a. in Bangalore, Athen, Bochum, Wien und Berlin aus. Sie ist ausgebildetete Teamerin für Globales Lernen und leitet Workshops zu kreativen Schreiben u.a. für die Deutsche UNESCO Kommission. Sie ist Herausgeberin des Newsletters alles banane* der zweiwöchentlich über Kunst und Kultur aus Ostdeutschland informiert. Ihre Arbeit wurde mit dem Social-Design Preis der Vienna Design Week 2023, sowie dem Stipendium des Goethe-Instituts Bangalore 2024 ausgezeichnet.
Werktitel: Spurlos verschwunden?
Das partizipative Projekt Spurlos verschwunden? von Frida Teller (künstlerische Forscherin) und Marie Kublik (Lyrikerin) widmet sich der Frage nach der Sichtbarkeit von DDR-Lyrikerinnen in der Gegenwart. In Form von Workshops wird aktive Erinnerungsarbeit geleistet und eine intergenerationale Auseinandersetzung mit poetischen Stimmen aus der DDR angeregt. In drei Schreibwerkstätten treten Texte von DDR-Lyrikerinnen, die sich mit Herkunft, sich wandelnden Landschaften und dem Leben als Frauen beschäftigen, in einen Dialog mit den Erfahrungen heutiger Teilnehmerinnen aus der Lausitz. Vergangenheit und Gegenwart verschränken sich dabei zu einem gemeinsamen poetischen Resonanzraum. Ergänzt werden die Lyrikstunden durch zwei Stick-Workshops, in denen ausgewählte Verse der DDR-Lyrikerinnen sowie Aussagen der Teilnehmenden als textile Erinnerungen auf Alltagsstoffe gestickt werden. Die Handarbeit des Stickens eröffnet dabei eine besondere Form der Archivierung von Gedanken, Erfahrungen und Stimmen. So entsteht ein vielschichtiger Dialog zwischen Landschaft und Erinnerung, zwischen weiblichen Perspektiven damals und heute sowie zwischen literarischem Erbe und gegenwärtiger Lebensrealität in der Lausitz.
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Ausstellung
/ Biennale
Lauchhammer / Bukowc
08.08.—23.08.2026,
Heinrich-Zille-Str. 1 Lauchhammer / Wokrejs Górne Błota-Łužyca
Louisa Frauenheim Johannes Weilandt Claudia Pilsl Christian Hasucha Matrosenhunde Anke Hannemann Marie Kublik & Frida Teller Anja Nürnberg Bernhard Schipper
about the eventVernissage
/ Biennale
Vernissage Heinrich-Zille-Str. 1
08.08.2026,
Heinrich-Zille-Str. 1 Lauchhammer / Wokrejs Górne Błota-Łužyca
Louisa Frauenheim Johannes Weilandt Claudia Pilsl Christian Hasucha Matrosenhunde Anke Hannemann Marie Kublik & Frida Teller Anja Nürnberg Bernhard Schipper
about the eventMultigeneration workshop
/ Biennale
Lyrische Landschaften - Poetry
09.08.2026,
Heinrich-Zille-Str. 1 Lauchhammer / Wokrejs Górne Błota-Łužyca
about the event
Multigeneration Workshop
/ Biennale