Werktitel:
Das partizipative Projekt Spurlos verschwunden? von Frida Teller (künstlerische Forscherin) und Marie Kublik (Lyrikerin) widmet sich der Frage nach der Sichtbarkeit von DDR-Lyrikerinnen in der Gegenwart. In Form von Workshops wird aktive Erinnerungsarbeit geleistet und eine intergenerationale Auseinandersetzung mit poetischen Stimmen aus der DDR angeregt. In drei Schreibwerkstätten treten Texte von DDR-Lyrikerinnen, die sich mit Herkunft, sich wandelnden Landschaften und dem Leben als Frauen beschäftigen, in einen Dialog mit den Erfahrungen heutiger Teilnehmerinnen aus der Lausitz. Vergangenheit und Gegenwart verschränken sich dabei zu einem gemeinsamen poetischen Resonanzraum. Ergänzt werden die Lyrikstunden durch zwei Stick-Workshops, in denen ausgewählte Verse der DDR-Lyrikerinnen sowie Aussagen der Teilnehmenden als textile Erinnerungen auf Alltagsstoffe gestickt werden. Die Handarbeit des Stickens eröffnet dabei eine besondere Form der Archivierung von Gedanken, Erfahrungen und Stimmen. So entsteht ein vielschichtiger Dialog zwischen Landschaft und Erinnerung, zwischen weiblichen Perspektiven damals und heute sowie zwischen literarischem Erbe und gegenwärtiger Lebensrealität in der Lausitz.
Weiterführende Links
Ausstellung
/ Biennale
Lauchhammer / Bukowc
07.08.—23.08.2026,
Lauchhammer, Heinrich-Zille-Str. 1 / Wokrejs Górne Błota-Łužyca
Louisa Frauenheim Johannes Weilandt Claudia Pilsl Christian Hasucha Matrosenhunde Anke Hannemann Marie Kublik & Frida Teller Anja Nürnberg Bernhard Schipper
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