Maria Arendt
Out But Not Arrived (Lausitz)

Szene aus dem Film Maria Arendt © oalb
Szene aus dem Film Maria Arendt © oalb
Szene aus dem Film Maria Arendt © oalb
Szene aus dem Film Maria Arendt © oalb

Maria Arendt (*1968 in Moskau/UdSSR) arbeitet als Künstlerin in den Bereichen Textil, Grafik, Illustration und Collage. Nach ihrer Ausbildung am Moskauer Kunst- und Industriekolleg liegt der Schwerpunkt ihrer künstlerischen Praxis heute auf der Stickerei, die sie als „Zeichnen mit Faden auf Stoff" versteht, insbesondere in der Darstellung von Architekturen und Stadtansichten.

Seit 1989 nahm Arendt an über 200 Ausstellungen weltweit teil, unter anderem im Museum für Moderne Kunst Moskau, im Russischen Museum in St. Petersburg, in der Staatlichen Tretjakow-Galerie in Moskau sowie im Janco-Dada-Museum in Israel. Weitere Ausstellungsstationen waren die Royal Academy of Arts in London, die Kunstakademie Vilnius sowie das Darb 1718 Art Center in Kairo, ebenso wie Galerien und Kunstzentren in Paris, Berlin, New Delhi und Istanbul.

Darüber hinaus war Maria Arendt auf renommierten Kunstmessen vertreten, darunter Artissima in Turin, die Art Paris Art Fair und die Art Rotterdam. Ihre Arbeiten befinden sich in bedeutenden öffentlichen Sammlungen, unter anderem im Schtschusew-Museum für Architektur und im Museum für Moderne Kunst Moskau.

Werktitel: Out But Not Arrived (Lausitz)

In gestickten Architekturen und Zeichnungen auf Leinwand setzt sich Arendt mit Bewegung und Zeit auseinander. Geboren in Moskau, lebend in Israel und Deutschland, befindet sich Maria Arendt seit vielen Jahren auf der Durchreise. Ihre textilen Arbeiten kann sie leicht im Gepäck mit sich führen. Sie fungieren als mobile Architekturen, in denen sich Raum, Erinnerung und Wandel überlagern. Ihre ortsspezifischen Werke thematisieren Leerstand und Transformation sowohl in der Lausitz, als auch überall anderswo. Ihre Stickereien zeichnen Umrisse verlorener Orte nach und verbinden damit ihre künstlerische Praxis mit kollektiver Wahrnehmung der Betrachtenden ihrer Arbeiten. Arendt´s Arbeiten dokumentieren Orte im Übergang – im Transit - und interpretieren sie zugleich immer wieder neu.

Ausstellung

/ Biennale

Doberlug-Kirchhain / Dobrjoług-Góstkow
01.08.—16.08.2026, Haus am Markt 20 / Wokrejs Łobjo-Halšter

Astrid Weichelt tohu & bohu Meggie Schneider Beate Tischer Daniela Butsch Maria Arendt Süheyla Asci Philipp Eichhorn Katrin Trost Swen Bernitz Karsten Kelsch

about the event