Luzie Kork (*1995 in Berlin/DE) ist bildende Künstlerin und lebt und arbeitet in Berlin. Ihre künstlerische Praxis bewegt sich zwischen Installation, Performance, Objekt, Text und kollaborativen Formaten. Sie studierte Transdisziplinäre Kunst an der Universität für angewandte Kunst Wien (B.A. und M.A., jeweils mit Auszeichnung), absolvierte ein Gastsemester in Bildender Kunst an der Universität der Künste Berlin sowie ein Auslandssemester an der Tokyo University of the Arts.
Kork erhielt zahlreiche Stipendien und Auszeichnungen, darunter das NEUSTART KULTUR-Stipendium der Stiftung Kunstfonds, das Atelierförderprogramm des bbk Berlin/Berliner Senats, den Anerkennungspreis der Stadt Wien sowie das JASSO-Stipendium Japan. Ihre Arbeiten wurden national und international präsentiert, unter anderem im Umspannwerk Reinickendorf, bei ExRotaprint und im ACUD Theater (Berlin), im Zou-no-hana Terrace im Rahmen der Yokohama Triennale (Japan), im CICA Museum (Südkorea), auf der Budapest Art Market sowie in Ausstellungsräumen in Wien, Leipzig, Seoul und Tokio.
Werktitel: If Butterflies Don’t Fly
Im ehemaligen Pferdestall zeigt Luzie Kork zwei Videoinstallationen, die sich auf poetische Weise mit der Geschichte der Seidenraupenzucht in der Region auseinandersetzen – einer Vergangenheit, von der die noch vorhandenen Maulbeerbäume bis heute zeugen. In einer der beiden Arbeiten widmet sie sich dem Seidenspinner und unternimmt den ebenso zarten wie aussichtslosen Versuch, ihm das Fliegen beizubringen. Die Geste oszilliert zwischen Fürsorge, Absurdität und stillem Widerstand gegen natürliche Grenzen. Ihre zweite Videoarbeit zeigt eine performative Handlung der Künstlerin selbst: In ein scheinbar endloses Tuch gerollt, verpuppt sie sich wie eine Seidenraupe. Der Körper wird dabei zum Träger eines Transformationsprozesses, der Schutz, Rückzug und Verwandlung zugleich thematisiert. So entstehen Bilder von Kreisläufen und Übergängen, in denen sich historische Spurensuche und persönliche, körperliche Erfahrung miteinander verweben.
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Ausstellung
/ Biennale
eröffnung openart Lausitz Biennale
31.07.2026,
Atelierhof Werenzhain / Wokrejs Łobjo-Halšter
Cihangir Gümüstürkmen Mira Dubian & Luka Golinski Simono Nezaket Ekici Detlef Schweiger Luzie Kork Sabine Schäfer Siegfried Kober Victoria Gentsch Inna Artemova Katrin Günther Sebastian Klug Golde G Johanna Reich
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