Astrid Weichelt (*1953 in Freiberg/DDR) ist bildende Künstlerin und lebt und arbeitet seit 1984 in Berlin. Seit 2014 ist sie zudem als freie Mitarbeiterin der Staatlichen Museen zu Berlin im Bereich Bildung und Vermittlung tätig.
Weichelt studierte von 1979 bis 1984 an der Hochschule Burg Giebichenstein Halle und schloss ihr Studium im Fachbereich Metallplastik mit dem Diplom ab. Von 1991 bis 1996 hatte sie einen Lehrauftrag am Institut für Kunsterziehung der Humboldt-Universität zu Berlin inne. Ihre künstlerische Arbeit wurde über viele Jahre durch Förderprogramme und Stipendien des Berliner Senats, der Käthe-Dorsch-Stiftung sowie durch die Stiftung Stift Neuzelle und die Kulturstiftung Schloß Wiepersdorf unterstützt.
Weichelt war in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen vertreten, unter anderem im Winckelmann-Museum Stendal, im Gerhart-Hauptmann-Museum Erkner, im Schloss Neuhardenberg (Brandenburgischer Kunstpreis), im Landtag Brandenburg sowie im Kloster Chorin und im Schloss Babelsberg. Weitere Ausstellungsprojekte führten sie unter anderem ins Schloss Ritzebüttel (Cuxhaven) sowie in das Staatliche Museum Schwerin und das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg.
Werktitel: Schnitt B.
Gefundene Bauzeichnungen aus einem verlassenen DDR-Industriebau bilden den Ausgangspunkt der Arbeit. Sie verweisen auf nie realisierte architektonische Projekte und deren gescheiterte Utopien.
Weichelt transformiert das historische Material, indem sie zerschnittene Zeichnungen in Gitterkonstruktionen neu anordnet und so imaginäre Räume entstehen lässt. Die Arbeit fragt, was von vergangenen Entwürfen bleibt – und ob aus ihnen neue, zukunftsweisende Ideen für Architektur und Lebensformen hervorgehen können.
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Ausstellung
/ Biennale
Doberlug-Kirchhain / Dobrjoług-Góstkow
01.08.—16.08.2026,
Haus am Markt 20 / Wokrejs Łobjo-Halšter
Astrid Weichelt tohu & bohu Meggie Schneider Beate Tischer Daniela Butsch Maria Arendt Süheyla Asci Philipp Eichhorn Katrin Trost Swen Bernitz Karsten Kelsch
about the event