Lioba von den Driesch (*1957 in Mainz) arbeitet seit Mitte der 1990er-Jahre im Bereich Animation, Illustration, digitale Medien und Vermittlung. Nach dem Ersten Staatsexamen in Kunsterziehung an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und dem Studium Kunst und Kulturarbeit an der Hochschule der Künste Berlin war sie von 1989 bis 1995 Assistentin bei Prof. Dr. Jutta Brückner an der HdK Berlin.
Parallel realisierte sie fachübergreifende Projekte im öffentlichen Raum und Theaterkontext. Seit 1995 entstehen Animationen, Illustrationen, CD-ROMs und Websites für Künstler:innen, Architekt:innen und Institutionen; von 1995 bis 1998 war sie zudem als Dozentin für Film und Video tätig. Von 2011 bis 2023 leitete sie die Medienwerkstatt im Kulturwerk des BBK Berlin.
Ihre Arbeiten wurden in Ausstellungen und Festivals im In- und Ausland gezeigt, darunter in der Inselgalerie Berlin, im Frauenmuseum Berlin, in kommunalen Galerien wie Schloss Biesdorf sowie im Rahmen von 48 Stunden Neukölln und der ROAMINALE. International waren ihre Video- und Animationsarbeiten u. a. in Kyoto sowie bei Filmfestivals in den USA präsent, darunter das LA Femme Film Festival und das Berlin Indie Film Festival; zudem bei den Internationalen Kurzfilmtagen Oberhausen. Mehrfach wurden ihre Animationen ausgezeichnet, u. a. beim Global Frame Film Festival und dem Borcelle Film Festival (USA).
Werktitel: last supper
Die Animation ist eine Karikatur, die das christlich-westliche Selbstverständnis von Gut und Böse hinterfragt, indem sie Leonardo da Vincis Abendmahl zunächst folgt und dann in eine fundamentalistische Szene der Gegenwart kippen lässt. Ausgehend von politischen und gesellschaftlichen Spannungen in Deutschland 2013 verknüpft die Arbeit religiöse Bildtraditionen mit Terror, Ideologien und kollektiver Selbsttäuschung. Sie versteht sich als kritische Reaktion auf politische Radikalisierung und die brüchigen Gewissheiten einer Demokratie im Wandel.
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Ausstellung
/ Biennale
Cottbus / Chóśebuz
05.09.—20.09.2026,
Kunsthalle Lausitz / Chóśebuz
Anne Peschken / Marek Pisarsky (Urban Art) Annette Hecht-Bauer Caroline Böttcher Casey McKee Jess Zamora-Turner Katharina Arndt Lioba von den Driesch Miriam Lenk Siggiko Valentina Tröndle Tracey Snelling Felix Matschke Endstation Jam
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/ Biennale
Cottbus / Chóśebuz
04.09.2026,
Kunsthalle Lausitz / Chóśebuz
Anne Peschken / Marek Pisarsky (Urban Art) Annette Hecht-Bauer Caroline Böttcher Casey McKee Endstation Jam Jess Zamora-Turner Katharina Arndt Lioba von den Driesch Miriam Lenk Siggiko Valentina Tröndle Felix Matschke Tracey Snelling
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