Mira Dubian (2001) ist Studentin der Slawistik in Leipzig. Sie wuchs mit der niedersorbischen Sprache und Kultur auf, die sie bis heute aktiv in traditionellen wie auch subkulturellen Kontexten pflegt.
Luka Golinski (2003) stammt aus dem wendischen Spreewald und studiert Visuelle Kommunukation an der Universität der Künste Berlin. In seinen filmischen und (foto)grafischen Arbeiten setzt er sich mit sorbisch/wendischer und queerer Identität sowie mit dekolonialen Perspektiven auf die sorbisch/wendische Lausitz auseinander.
Mira Dubian (2001) ist Studentin der Slawistik in Leipzig. Sie wuchs mit der niedersorbischen Sprache und Kultur auf, die sie bis heute aktiv in traditionellen wie auch subkulturellen Kontexten pflegt. Sie ist Mitglied des kolektiw WAKUUM, darüber hinaus ist Sie als Übersetzerin für Niedersorbisch tätig. Ihr experimenteller Film SE PADA wurde 2021 beim FilmFestival Cottbus mit dem Sonderpreis der Stiftung für das sorbische Volk ausgezeichnet. Bei PYTAŚ A NAMAKAŚ - Vom Suchen und Finden* führte sie Co- Regie und war ebenfalls als Produzentin, Aufnahmeleitung und Übersetzerin tätig.
Luka Golinski (*2003) stammt aus dem wendischen Spreewald und studiert Visuelle Kommunukation an der Universität der Künste Berlin. In seinen filmischen und (foto)grafischen Arbeiten setzt er sich mit sorbisch/wendischer und queerer Identität sowie mit dekolonialen Perspektiven auf die sorbisch/wendische Lausitz auseinander.
Seinen Debütfilm PYTAŚ A NAMAKAŚ – Vom Suchen und Finden realisierte er 2023 als Regisseur, Drehbuchautor, Editor und Kostümbildner; auch sein zweiter Kurzfilm ZNICOWAS – To Destroy feierte 2025 Premiere beim Filmfestival Cottbus/Chóśebuz. Er ist Mitglied des kolektiw WAKUUM für sorbische Kunst und (Sub)kultur und des sorbischen Filmnetzwerks Łužycafilm.
Werktitel: PYTAŚ A NAMAKAŚ
Ein besonderer filmischer Beitrag stammt von Luka Golinski und Mira Dubian. Er wurde auf den 33. Filmfestspielen Cottbus mit dem Nachwuchsförderpreis der Stiftung für das Sorbische Volk ausgezeichnet. Dieser niedersorbische Coming-Out-Film erzählt von einem Dorf, einem Sommer und einer Freundschaft – und von all den Fragen, die das Erwachsenwerden begleiten. Im Zentrum stehen Zugehörigkeit und Identität: Passen wir hier rein? Sollen wir gehen oder bleiben? Und was bedeutet es, zwischen kultureller Verwurzelung und persönlicher Selbstfindung zu stehen? Im Film werden diese Spannungen sensibel und direkt verhandelt, ohne einfache Antworten zu geben. Er öffnet Raum für eine selten sichtbare Perspektive: die Frage, wie sich sorbische Identität und Trans-Sein zueinander verhalten können. Nicht als Widerspruch, sondern als gelebte Realität, die neue Formen von Gemeinschaft und Selbstverständnis hervorbringt. Im Atelierhof Werenzhain wird der Film von Luka Golinski und Mira Dubian im ehemaligen Traktorenraum gezeigt, der heute als Sommeratelier von den Künstlerinnen genutzt wird. Auch dieser Raum, einst Ort landwirtschaftlicher Arbeit, wird so zu einem Ort des Erzählens und Sehens und damit zum Übergang zwischen Vergangenheit und Gegenwart.
Instagram: @mira.jona
Instagram: @lukalubosc
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Ausstellung
/ Biennale
eröffnung openart Lausitz Biennale
31.07.2026,
Atelierhof Werenzhain / Wokrejs Łobjo-Halšter
Cihangir Gümüstürkmen Mira Dubian & Luka Golinski Simono Nezaket Ekici Detlef Schweiger Luzie Kork Sabine Schäfer Siegfried Kober Victoria Gentsch Inna Artemova Katrin Günther Sebastian Klug Golde G Johanna Reich
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