Frank Lippold

Szene aus dem Film Frank Lippold © oalb

Frank Lippold (*1970 in Greifswald/DDR) ist bildender Künstler und lebt und arbeitet seit 1974 in Dresden. Nach einer Ausbildung zum Werkzeugmacher studierte er von 1991 bis 1996 Bildende Kunst an der Hochschule für Bildende Künste Dresden und wurde 2002 Meisterschüler bei Ralf Kerbach. Von 2003 bis 2014 war Lippold am Schloss Scharfenberg bei Dresden tätig; seither arbeitet er zwischen Dresden und Baden-Baden.

Seine Arbeiten wurden in zahlreichen Einzelausstellungen gezeigt, unter anderem im Kunstgewerbemuseum der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, in der Städtischen Galerie Dresden, im Museum Engen, in den Kunstsammlungen Neubrandenburg sowie in Galerien und Kunstvereinen in Berlin und Baden-Baden. Darüber hinaus war Lippold an mehreren Gruppenausstellungen beteiligt, unter anderem im Museum für Druckkunst Leipzig, in der Kunsthalle Gießen sowie in der Kunsthalle Mainz.

Werktitel: Holzschnitt in lackierter Holztafel, Malerei

Lippold arbeitet mit großformatigen Holztafeln. Seine Methode verbindet direkte Naturbeobachtung mit digital erarbeiteten Bildansätzen und untersucht, wie virtuelle Realitäten im künstlerischen Prozess zu materiellen Erscheinungen werden. Für die Lausitz Biennale greift er auf Werke zurück, die in landschaftlich und industriell geprägten Regionen wie der Wachau, Pisarzowice oder dem Tagebau Turów entstanden und das Verhältnis von Mensch, Natur, Städtebau und Industriewandel reflektieren.

Ausstellung

/ Biennale

Forst / Baršć (Łužyca)
21.08.—06.09.2026, Forster Museum für Textil- und Industriegeschichte Lausitz / Wokrejs Sprjewja-Nysa

Sonja Yakoleva Joana Vasconcelos Katharina Maria Wimmer Esther Perbandt Frank Lippold Marike Schuurman Minh Duc Pham Heike Zappe Karen Modrei

about the event