Esther Perbandt
ORDER / DISORDER

Esther Perbandt (*1975 in West-Berlin/BRD) ist eine interdisziplinär arbeitende Künstlerin, Modedesignerin und Visionärin. Sie studierte an der Universität der Künste in Berlin sowie am Institut Français de la Mode in Paris.  

2004 gründete sie ihr Label esther perbandt, wurde für diverse Fashion Awards nominiert, erreichte den 2. Platz in der Heidi Klum-Show „Making The Cut” und war als Designerin und Gastjurorin in „Germany’s Next Top Model“ zu sehen. Ihre Interessen reichen weit über das Modedesign hinaus: Ihre Modenschauen, unter anderem an der Berliner Volksbühne, waren performative Gesamterlebnisse und weniger klassische Präsentationen. Zentrales Leitmotiv ihrer Arbeit ist die Idee der Unendlichkeit, verkörpert durch die Farbe Schwarz.  

 2018 entstand ihr erstes großes textilbasiertes Gemälde (1,5 x 2 m), das heute in den Räumen des Fashion Council Germany hängt. Seit 2020 zeigt sie jährlich künstlerische Arbeiten auf der Kunstmesse Positions Berlin. In ihrer viertägigen Performance im September 2025 steckte sie in einem chamäleonartigen Ganzkörperkostüm und kämmte, sortierte und entwirrte ein Geflecht aus  schwarzen Baumwollstreifen – eine physische wie meditative Auseinandersetzung mit Struktur und Chaos.  

 Die Videoaufzeichnung dieser Performance wird während der openart Lausitz Biennale zu sehen sein.  

Werktitel: ORDER / DISORDER

Esther Perbandt macht in ORDER / DISORDER ihren eigenen Körper zum Teil der Installation. Die Arbeit besteht aus einem textilen Umfeld aus 500 schwarzen Baumwollstreifen, jeweils fünf Meter lang, die ursprünglich zu einer dichten, geordneten Struktur verwoben waren.

In einer viertägigen Performance wurde die Künstlerin über mehrere Tage hinweg Teil dieser Installation. Durch repetitive Handlungen – ordnen, trennen, entwirren, loslassen – verschiebt sich das Werk zwischen Kontrolle und Auflösung. Ordnung zerfällt in Unordnung, nur um sich erneut zu formieren. Der Körper wird dabei zugleich Werkzeug und Bestandteil des Materials. Eine großformatige Videoprojektion dokumentiert diesen körperlichen und mentalen Prozess und ist Teil der Installation.

Für die 1. openart Lausitz Biennale wird ORDER / DISORDER als Installation und einmalig als vierstündige Live-Performance gezeigt. Die Künstlerin setzt sich dabei erneut physisch mit dem textilen Gefüge auseinander und führt den Prozess von Ordnung, Auflösung und Neuformierung unmittelbar vor Ort fort.

Ausstellung

/ Biennale

Stoffwechsel. Räume und Menschen im Übergang
22.08.—06.09.2026, Forster Museum für Textil- und Industriegeschichte Lausitz / Wokrejs Sprjewja-Nysa

Sonja Yakovleva Joana Vasconcelos Katharina Maria Wimmer Esther Perbandt Frank Lippold Minh Duc Pham Heike Zappe Karen Modrei Marike Schuurman

zur Veranstaltung

Finissage

/ Biennale

Finissage "Stoffwechsel. Räume und Menschen im Übergang"
06.09.2026, Forster Museum für Textil- und Industriegeschichte Lausitz / Wokrejs Sprjewja-Nysa

Esther Perbandt Frank Lippold Heike Zappe Joana Vasconcelos Katharina Maria Wimmer Marike Schuurman Minh Duc Pham Sonja Yakovleva

zur Veranstaltung

Führung

/ Biennale

Führung "Stoffwechsel. Räume und Menschen im Übergang"
29.08.2026, Forster Museum für Textil- und Industriegeschichte Lausitz / Wokrejs Sprjewja-Nysa

Esther Perbandt Katharina Maria Wimmer Joana Vasconcelos Sonja Yakovleva Frank Lippold Minh Duc Pham Heike Zappe Karen Modrei Marike Schuurman

zur Veranstaltung

Führung

/ Biennale

Führung "Stoffwechsel. Räume und Menschen im Übergang" Kopie
30.08.2026, Forster Museum für Textil- und Industriegeschichte Lausitz / Wokrejs Sprjewja-Nysa

Esther Perbandt Katharina Maria Wimmer Joana Vasconcelos Sonja Yakovleva Frank Lippold Minh Duc Pham Heike Zappe Karen Modrei Marike Schuurman

zur Veranstaltung

Ausstellungseröffnung

/ Biennale

Vernissage "Stoffwechsel. Räume und Menschen im Übergang"
21.08.2026, Forster Museum für Textil- und Industriegeschichte Lausitz / Wokrejs Sprjewja-Nysa

Esther Perbandt Katharina Maria Wimmer Joana Vasconcelos Sonja Yakovleva Frank Lippold Minh Duc Pham Heike Zappe Karen Modrei Marike Schuurman

zur Veranstaltung