Katrin Trost ist bildende Künstlerin und lebt und arbeitet in Offenbach und Frankfurt am Main. Von 1997 bis 2005 studierte sie Visuelle Kommunikation im Bereich Freie Gestaltung mit den Schwerpunkten Bildhauerei und Malerei an der Hochschule für Gestaltung Offenbach am Main, wo sie ihr Diplom erwarb. Seitdem ist sie als freischaffende Künstlerin tätig.
In ihren Arbeiten versucht sie, die Essenz unseres menschlichen Geisteszustandes, unserer Wahrnehmungen und unserer Vorstellungen zu erfassen und auf Papier beziehungsweise in den Raum zu bringen. Als Arbeitsmaterialien für ihre Zeichnungen nutzt sie Kugelschreiber, Tinte sowie die Drucktechnik der Lithografie; für ihre Objekte und Installationen verwendet sie Heißkleber, mit dessen Fäden sie sogenannte Raumzeichnungen erschafft. In ihrer Darstellung bleibt sie abstrakt, denn Formen, die sie kennt, interessieren sie nicht – sie lenken ihrer Ansicht nach vom Wesentlichen ab. Des Weiteren findet sie in der Dynamik der Verdichtung der Linie die für sie direkteste Ausdrucksform, um über Materie und Energie zu sprechen.
Trosts Arbeiten wurden in Einzel- und Gruppenausstellungen gezeigt, unter anderem im Kunstverein Bellevue-Saal Wiesbaden, im Museum für Kunst Rockenhausen sowie in Ausstellungsräumen und Projekten in Frankfurt am Main, Offenbach und Mörfelden-Walldorf. Ihre künstlerische Arbeit wurde durch verschiedene Stipendien und Förderprogramme unterstützt, darunter das NEUSTART KULTUR-Stipendium der Stiftung Kunstfonds sowie Arbeits- und Projektstipendien der Hessischen Kulturstiftung.
Werktitel: Heißkleberinstallation
Katrin Trost ist Zeichnerin und Installationskünstlerin. Ihre Arbeiten untersuchen Wahrnehmung, Bewusstseinszustände und die Übergänge zwischen materiellen, immateriellen und energetischen Formen. Ziel ihrer Arbeiten ist es, gewohnte Denk- und Wahrnehmungsmuster zu verschieben und neue Sichtweisen zu ermöglichen. Im Rahmen der openart Lausitz Biennale entwickelt sie im Treppenhaus - dem Transitraum zwischen historischem Hauskörper und Garten - raumbezogene Heißkleber-Installationen. Feine, netzartige Strukturen aus geschmolzenem Kleber reagieren auf die Architektur und Geschichte dieses speziellen Ortes. Ihre gespinstartigen Zeichnungen im Raum greifen nicht nur die bauliche Situation des Treppenhauses auf, sondern verweisen zugleich auf seine historischen Nutzungen als einen politisch und gesellschaftlich geprägten Ort.
Weiterführende Links
Ausstellung
/ Biennale
Doberlug-Kirchhain / Dobrjoług-Góstkow
01.08.—16.08.2026,
Haus am Markt 20 / Wokrejs Łobjo-Halšter
Astrid Weichelt tohu & bohu Meggie Schneider Beate Tischer Daniela Butsch Maria Arendt Süheyla Asci Philipp Eichhorn Katrin Trost Swen Bernitz Karsten Kelsch
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