Anke Westermann beschäftigt sich in ihrer künstlerischen Arbeit mit semi-offenen Systemen und Transformationsprozessen. In ihren häufig ortsspezifischen Installationen untersucht sie vorhandene Situationen und die ihnen zugrunde liegenden Strukturen.
Durch bildnerische und bildhauerische Interventionen – etwa Rahmungen, Spiegelungen, Einfärbungen oder modulare Systeme – werden Räume neu definiert und für alternative Sichtweisen geöffnet. Ihre Arbeiten machen kulturelle Konventionen und Grenzziehungen sichtbar und laden dazu ein, über bestehende Ordnungen und mögliche Alternativen nachzudenken. Ausgestellt hat sie unter anderem im Rahmen der 7. Berlin Biennale, im Georg Kolbe Museum, im DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst sowie in zahlreichen Kunstvereinen und Projekträumen. Darüber hinaus realisiert sie regelmäßig Kunst-am-Bau-Projekte und ortsspezifische Interventionen im öffentlichen Raum.
Werktitel: Lichthaus
Die Arbeit Lichthaus visualisiert wie eine ephemere Zeichnung im Raum ein imaginäres Haus aus Zukunft oder Vergangenheit.
Es entsteht dabei eine besondere Grenzerfahrung zwischen Innen und Außen. Das Objekt setzt mittels seiner 28 Leuchtstoffröhren insbesondere in der Abenddämmerung einen weithin sichtbaren Akzent im öffentlichen Raum. Das Objekt verändert damit den Blick auf seine Umgebung und die mit ihr verbundenen räumlichen, sozialen und entwicklungspolitische Kontexte.
In Jamlitz direkt in Wassernähe platziert kann man dabei auch an die gravierenden Veränderungen von Dörfern und Landschaft im Gebiet der Lausitz denken.
Weiterführende Links
Ausstellung
/ Biennale
Leerstellen, Überwachsungen und Möglichkeiten
14.08.—30.08.2026,
Jamlitz / Jemjelnica / Wokrejs Dubja-Błota
Bob Budd Victoria Gouzikovski Mio Okido Franziska Möbius Julia Lazarus Christine Schulz Anke Westermann
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