Sabine Schäfer (*1957 in Karlsruhe) ist Medienkünstlerin und Komponistin und lebt und arbeitet in Karlsruhe. Nach einem Klavier- und Kompositionsstudium an der Hochschule für Musik Karlsruhe schloss sie 1992 mit dem Konzertexamen ab.
Schäfer war Stipendiatin des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD). Ihre künstlerische Forschungs- und Entwicklungsarbeit spannt sich von den frühen 1990er-Jahren mit der Entwicklung des Kunstprojektes TopoPhonien, für das sie 1993 den Siemens-Medienkunstpreis erhielt, bis Mitte der 2010er Jahre, mit der Entwicklung ihrer Werkreihen zu interaktiven Grafiken mit Audio QR-Codes und Augmented Reality Videos und bis Beginn der 2020er Jahre mit der experimentellen Entwicklung von Glas-Klang-Objekten.
Ihre Werke sind unter anderem Bestandteil der Sammlung des ZKM Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe und des Science Centers phaeno Wolfsburg. Schäfer kollaboriert mit Naturwissenschaftler*innen, wissenschaftlichen Institutionen oder Künstler:innen, wodurch interdisziplinäre Arbeiten entstehen. Der Mikro- und Makrokosmos der Natur stehen im Mittelpunkt ihrer künstlerischen Arbeit.
Sie ist Gastdozentin an der Hochschule der Künste Bern. Zudem engagiert sie sich ehrenamtlich als Vorstandsmitglied der GEDOK Karlsruhe, wo sie seit 2018 als Fachbeirätin für Fotografie und Medienkunst tätig ist.
Werktitel: Klingende Bilder der Medienkünstlerin und Komponistin Sabine Schäfer
Sabine Schäfer zeigt Fotografien von Bäumen, die in intensiven Magenta-, Türkis- und Gelbtönen verfremdet und auf Aludibond-Platten gedruckt sind. Über QR-Codes auf den Arbeiten lassen sich Klangkompositionen der Künstlerin abrufen, in denen das Summen von Bienen und Käfern eine akustische Ebene eröffnet und die visuelle Erfahrung erweitert.
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eröffnung openart Lausitz Biennale
31.07.2026,
Atelierhof Werenzhain / Wokrejs Łobjo-Halšter
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